Du suchst nach einem achtbeinigen Hingucker fürs Terrarium? Dann ist die Goldstreifenvogelspinne vielleicht das richtige für Dich. Mit ihrer tollen Färbung und den moderaten Ansprüchen an Platzangebot und Klima eignet sich diese Vogelspinne auch für Anfänger. Wir zeigen Dir, wie Du sie artgerecht hältst.

Du interessierst Dich für Vogelspinnen? Dann ist die Martinique-Baumvogelspinne vielleicht genau das richtige für Dich. Ein echter Hingucker im Terrarium, stellt sie relativ moderate Anforderungen an Platzangebot und Klima. Wie Du Caribena versicolor artgerecht im Terrarium hälst, erfährst Du hier.
Die Martinique-Baumvogelspinne trägt ihr Herkunftsgebiet gleich im Namen. Ebenso wie ihren Lebensraum. Die Vogelspinne lebt auf der karibischen Insel Martinique ebenso wie auf Guadeloupe, und zwar mehrere Meter über dem Erdboden auf Bäumen. Dort spinnt sie sich ein Wohngespinst in den Furchen der Rinde, Astlöchern, zwischen Ästen und Blättern. Auf ihr herausragendstes Merkmal geht der wissenschaftliche Name Caribena versicolor ein. Das lateinische Wort versicolor bezeichnet eine Farbumkehrung. Im Falle der Martinique-Baumvogelspinne ist damit die auffällige Färbung gemeint, die die Spinnen sowohl als Jungtiere als auch im adulten Stadium zeigen. Wenn auch je ganz verschieden. So sind junge Spinnen hellblau gefärbt mit einem wespenartigen Streifenmuster am Hinterleib. Ausgewachsene Tiere verfügen über eine schwarze Grundfärbung mit violetter bis rötlicher Behaarung an Hinterleib und Extremitäten, während die Oberseite des Vorderkörpers grün schimmert.
Allen Unkenrufen zum Trotz: Unken sind tolle Pfleglinge fürs Terrarium und ein guter Einstieg in die Haltung von Amphibien. Die kleinen, schön gefärbten Frösche stellen trotz so unterschiedlicher Herkunftsgebiete wie Asien und Europa alle in etwa die gleichen Ansprüche an ihre Haltung. Dank kleiner Größe und moderatem Klima der natürlichen Habitate sind diese verhältnismäßig bescheiden. Und der berühmte Unkenruf klingt nicht nur melancholisch-schön, sondern ist auch leiser als der anderer Frösche.
Warzen und giftige Haut. Kröten sind nicht jedermanns Liebling. Dabei sind die robust wirkenden Amphibien eigentlich zarte Geschöpfe. Und mit der richtigen Pflege spannende Beobachtungstiere fürs Terrarium. Wir zeigen Dir, worauf es bei der Haltung ankommt und stellen Dir die beliebtesten Arten vor.

Pantherschildkröten und Haltung im Terrarium. Geht das? Nein. Jedenfalls keine adulten Tiere. Mit Panzerlängen von bis zu über 50 cm und einem Gewicht von bis zu 50 kg brauchen die Tiere richtig viel Platz. Wie Du sie trotzdem artgerecht zuhause hältst, zeigen wir Dir hier.
Pantherschildkröten sind die viertgrößten Schildkröten auf der Welt. Sie erreichen eine Panzerlänge von über 50 cm, der Rekord liegt bei nachgewiesenen 70 cm! Damit sind die tropischen Exoten keine typischen Terrarium-Pfleglinge. Wer aber über ausreichend Platz (und Geld) verfügt, kann sich die schönen Giganten mit der namengebenden dunklen Zeichnung auf hellerem Grund nach Hause holen. Dabei hat man die Wahl zwischen südafrikanischen Exemplaren (Stigmochelys pardalis pardalis) und den ostafrikanischen Vertretern (Stigmochelys pardalis babcocki). Die Aufteilung der Pantherschildkröten (Stigmochelys Gray) in Unterarten konnte zwar nach neuesten genetischen Untersuchungen nicht bestätigt werden. Deutlich ist und bleibt aber die verschiedene Ausprägung der beiden Linien. So verfügen die ostafrikanischen Pantherschildkröten über einen höheren Rücken von dunklerer Grundfarbe und eine weniger deutlich ausgeprägte Zeichnung als ihre südafrikanischen Verwandten. Damit sich die Tiere richtig wohl fühlen und gut entwickeln, muss bei der Haltung allerdings einiges berücksichtigt werden.

Du interessierst Dich für die Haltung von Leguanen? Dann sind Stachelleguane die richtigen Pfleglinge für Deinen Einstieg in das spannende Hobby. Nicht zu groß und schön anzusehen, gestaltet sich auch die Pflege recht einfach. Die beliebtesten Arten fürs Terrarium stellen wir Dir hier kurz vor.

Warane sind faszinierende Urzeitriesen, die noch heute unter uns leben. So z. B. ihr größter Vertreter, der Komodowaran. Welche Arten Du im Terrarium halten kannst und welche Anforderungen die artgerechte Pflege von Waranen stellt, erfährst Du hier.

Du suchst eine Schlange fürs Terrarium, die nicht zu groß ist und dabei eine Vielfalt an Morphen wie auch Verhaltensweisen bietet? Dann ist die Erdnatter (Pantherophis obsoletus) vielleicht der richtige Pflegling für Dich.
Wir zeigen Dir, wie Du die ungiftige Kletternatter artgerecht hältst.

Der Siamesische Grünaugengecko ist der nächste Verwandte von Smith`s Grünaugengecko. Du kannst beide gemeinsam halten und aus nächster Nähe Gemeinsamkeiten und Unterschiede beobachten. Aber auch für sich genommen ist der große Gecko mit den stechend grünen Augen interessant für die Haltung im Terrarium.
Abergläubisch? Dann ist der Plattschwanzgecko vielleicht nicht das richtige Terrarientier für Dich. In seiner Heimat Madagaskar gilt der Uroplatus als Teufel und Unglücksbringer. Für Terrarianer aber ist er ein seltener Hingucker und faszinierendes Beobachtungsobjekt. Hier erfährst Du, wie Du ihn artgerecht hältst.

In Dir steckt Forschergeist? Dann ist der Laos-Gecko vielleicht der richtige Bewohner für Dein Terrarium. Über Lebensweise und Verhalten im südostasiatischen Herkunftsgebiet ist relativ wenig bekannt. Viel Raum für Beobachtungen aus nächster Nähe und neue Erkenntnisse.
Der Laos-Gecko trägt sein Herkunftsgebiet schon im Namen. Die Tiere sind in Südostasien verbreitet, namentlich in Laos, Thailand und Kambodscha. Sein anderer im Deutschen gebräuchlicher Name gibt Auskunft über das Aussehen der immerhin bis zu 25 cm großen Echse. Der Gelbrückengecko zeichnet sich durch graue bis gelbe Färbung des Rückens aus, zu der sich weiße Punkte gesellen. Der Schwanz ist gelb und weiß gestreift, Bauch und Kehle sind weißlich. Übrigens ist der Gecko nicht nur im Deutschen unter mehr als einem Namen bekannt. Im Englischen kennt man ihn als Thai Gecko und als Sandstone Gecko. Die Wissenschaft führt ihn als Gekko petricolus.
Der Helmkopfgecko ist nicht nur schön anzusehen, sondern kann sich auch hören lassen. Außerdem hält sich der Aufwand an Platz, Einrichtung und Technik für die Haltung der kleinen, aber imposanten Echsen in überschaubaren Grenzen. Wenn man sie denn findet.

Wenn der Name Programm ist: Der Große Madagaskar Taggecko oder Phelsuma grandis kommt aus Madagaskar, ist relativ groß und tagaktiv. Darüber hinaus besticht er durch eine tolle Farbgebung. Als Paar zu halten, macht die Beobachtung doppelt Spaß. So hältst Du den Gecko im Terrarium.
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Du suchst als Terrarianer nach einer Herausforderung? Mit dem Goldgecko kannst Du Dich auf noch wenig ausgetretene Wege begeben. Denn in der Literatur wird der vietnamesische Gecko mit der schönen Färbung überraschend wenig behandelt. Und auch in deutschen Terrarien findet er sich relativ selten.

Die Gattung Chondrodactylus oder auch Pachydactylus umfasst mehrere Unterarten von Geckos. Die kleinste stellt der Gefleckte Dickfingergecko (Pachydactylus oder Chondrodactylus maculatus) mit 12 cm Länge dar. Einer der größten Vertreter ist Bibrons Dickfingergecko (Pachydactylus oder Chondrodactylus bibroni). Der aus Südafrika, dem Süden Namibias und Swaziland stammende Gecko ist im Zoohandel allerdings kaum noch erhältlich, da diese Länder die Tiere nicht mehr ausführen. Häufiger anzutreffen ist Turners Dickfingergecko (Chondrodactylus turneri). Bei diesem handelt es sich um eine Art mit Verbreitungsgebiet Rwanda, Tanzania, Mozambique, Malawi, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Südafrika, auch Swaziland, Namibia, Angola und Kenia. Sie wurde in der Vergangenheit als Unterart von Bibrons Dickfingergecko geführt und wird heute noch häufig unter diesem Namen verkauft. Tatsächlich sehen sich die Tiere zum Verwechseln ähnlich und stellen die gleichen Anforderungen an die Haltung.

Der Netzpython gehört mit einer durchschnittlichen Länge von fünf bis sechs Metern zu den längsten Schlangen der Welt. Unbestätigten Berichten zufolge sollen schon Exemplare von bis zu 10 Meter Länge gesichtet worden sein. Für die Haltung im Terrarium bedeutet das in erster Linie: Platz, Platz und nochmal Platz. Daneben gibt es noch einige andere Dinge zu beachten, damit sich die Riesenschlange mit der tollen Zeichnung bei Dir wohlfühlt. Und damit Dir das Handling des bis zu 75 kg schweren Exoten gelingt.

Für viele Menschen sind sie der achtbeinige Albtraum: Spinnen! Die Vogelspinne hat dazu noch einen ganz besonders schlechten Ruf: Mit einer Körperlänge von 8 cm und dem haarigen Körper scheint sie Arachnophobikern direkt einem Horrorfilm entstiegen. Die Angst vor der Spinne scheint gerechtfertigt. Ihr Biss ist giftig und sogar männliche Artgenossen werden nach der Paarung verspeist. Für einen Spinnenfreund wiederum stellt sich das anders dar.

Für den einen Delikatesse, für den anderen Futtertier. Für wieder andere eine eingeschleppte Plage, die die einheimische Biodiversität bedroht. Der ursprünglich im östlichen Nordamerika beheimatete Frosch wurde seit dem 19. Jahrhundert für die Gastronomie oder auch zur Haltung in alle Welt importiert und hat sich durch Freilassungen z. B. auch in Europa verbreitet. Mit 15-20 cm Körperlänge und einem Gewicht von bis zu 750 Gramm ist der gefräßige Frosch eine ernstzunehmende Bedrohung für einheimische Tiere, die sich das Habitat an vegetationsreichen Still- und kleineren Fließgewässern teilen. Der kräftige Frosch überwältigt alles, was er schlucken kann: Insekten, Amphibien, junge Schlangen, kleine Säugetiere und Küken von Wasservögeln. In freier Natur ein Problem, ist der große Frosch mit dem lauten namengebenden Ruf aber auch ein eindrucksvoller Pflegling fürs Terrarium. Wenn man die richtigen Bedingungen schafft.

Tausendfüßer oder Tausendfüßler? Nicht so wichtig. Denn eigentlich heißt der Gigant aus den afrikanischen Regenwäldern und Savannenrändern südlich der Sahara auf Deutsch Riesenschnurfüßer (Aha! Also doch: Tausendfüßer). Wissenschaftlich Archispirostreptus gigas. Und tausend Füße sind es ohnehin nicht.

Tigerpython Haltung im Terrarium: Faszination RiesenschlangeDer Tigerpython gilt als friedliche Schlange und damit als für die Haltung im Terrarium besonders geeignet. Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass "friedlich" relativ ist. Der Tigerpython mag ein ruhiges Gemüt haben. Er ist aber auch eine der größten Riesenschlangen auf der Welt. Der Körper der bis zu 8 m langen und 130 kg schweren Schlange besteht zu fast 90 % aus Muskelgewebe. Auf Gift ist der Königspython nicht angewiesen, um Beute oder Angreifer zu töten. Die Würgeschlange stellt bei unachtsamem Umgang eine tödliche Gefahr auch für den stärksten Erwachsenen dar, was bei der Haltung berücksichtig werden muss. Ebenso wie die besonderen Ansprüche eines derart großen Tieres, dessen Heimat in den tropischen und subtropischen Regenwäldern, Grassümpfen und Feuchtsavannen Süd- und Südostasiens liegt. Ob friedlich oder nicht. Der Tigerpython ist kein Anfängertier. Im eigenen und insbesondere im Interesse des Tieres sollten sich nur erfahrene Schlangenhalter an die Haltung des Tigerpython im Terrarium wagen.
Rotaugenlaubfrösche gehören zur Familie der Laubfrösche. Dort wiederum zählen sie zur Unterfamilie der so genannten Greiffrösche. Diese Tiere zeichnen sich durch eine besondere Eigenschaft aus: Sie können ihren Daumen den anderen Fingern gegenüberstellen und so eine richtige Greifhand bilden.

Rotaugenlaubfrösche sind nicht zu übersehen: Sie sind kunterbunt gefärbt. Die Grundfarbe ist grün. Die Flanken sind hellgelb mit hellblauen Streifen, der Bauch weiß und die Füße orangerot. Die großen, hervorstehenden Augen besitzen eine leuchtend rote Iris und eine senkrechte, schwarze Pupille.
Die kleine grüne Echse mit dem namengebenden roten Kehlsack und dem lateinischen Namen Anolis carolinensis ist nach der Grundfarbe auch als Grüner Anolis oder als Amerikanisches Chamäleon bekannt. Letzteres zum einen nach dem Verbreitungsgebiet, das heute neben dem karibischen Ursprungsgebiet in Kuba v. a. den Südosten der USA sowie Mexiko umfasst. Die Bezeichnung als Chamäleon ist dabei genau genommen nicht korrekt, gehört der Rotkehlanolis doch zur Gattung Anolis und der Familie der Dactyloide. Allerdings teilt er zwei Besonderheiten mit echten Chamäleons: Wie diese kann der Rotkehlanolis beide Augen unabhängig voneinander bewegen. Außerdem wechselt auch er in Abhängigkeit von Temperatur und Stimmung die Farbe, in seinem Fall von Neongrün bis Graubraun.

Die in der Karibik gelegene Insel Hispaniola ist die Heimat der Maskenleguane. Überall auf dem Eiland sind die Reptilien in meist kleinen Gruppen zu finden, wobei die verschiedenen Unterarten ganz bestimmte Gebiete bewohnen. So leben einige Exemplare an der Küste, während andere Artgenossen Wälder, Kakteensteppen, Gärten und Plantagen der Insel durchstreifen. Die Nähe zum Menschen scheint den Maskenleguanen nicht viel auszumachen, denn sie trauen sich auch in dicht besiedelte Areale vor.

Die Grüne Wasseragame, lateinisch Physignatus cocincinus, ist in Südostasien beheimatet. Sie findet sich in den monsungeprägten Wäldern von Kambodscha, Vietnam, Thailand, Laos, Myanmar und dem südlichen China. Sie ist daher auch unter dem Namen Chinesischer Wasserdrache bekannt. Wie bereits aus dem Namen hervorgeht, lieben die baumbewohnenden Echsen die Nähe zum Wasser. Es dient ihnen sowohl als Jagdgrund als auch zur Flucht vor Angreifern. Die guten Kletterer und Taucher lassen sich bei Gefahr gerne von einem Ast ins Wasser fallen und schwimmen dem Jäger davon. Nimmt man zum tropischen Lebensraum aus Wäldern und Gewässern noch die Größe der Echse hinzu wird klar, dass es sich nicht um ein Tier für Anfänger handelt.

Gespenstschrecken sind Insekten der Ordnung Phasmatodea (eingedeutscht: Phasmiden). Die Bezeichnung kommt vom griechischen Wort Phasmos und ist Programm. Denn übersetzt bedeutet dies soviel wie Phantom oder Gespenst. Und genauso unsichtbar scheinen die Insekten dieser Ordnung zu sein. Ihre Körperformen und Farben imitieren Blätter oder Äste. Sie sind im Deutschen daher jeweils auch als Stabinsekten bzw. Wandelndes Blatt bekannt.

Baumsteigerfrösche sind agil, farbenprächtig und giftig. Oder nicht? Hier erfährst Du alles über die berüchtigten Pfeilgiftfrösche!
Baumsteigerfrösche sind aufgrund ihrer leuchtenden Farben schön anzusehen. Hält man die wenige Zentimeter großen Winzlinge in Gruppen, sind die tagaktiven Tiere interessant zu beobachten. Da sie sich entsprechend ihrer Größe von Kleinstlebewesen ernähren, sind sie ständig auf Jagd und in Bewegung. Insbesondere die Paarungszeit ist eine spannende Phase. Die meisten der ca. 165 Arten betreiben Brutpflege, umsorgen die Eier oder kümmern sich sogar um die Larven.
Gleichzeitig sind die auch unter dem Namen Pfeilgiftfrösche bekannten Dendrobatidae auch für ihr giftiges Hautsekret bekannt. Tatsächlich werden nur drei Arten von kolumbianischen Indianern zur Gewinnung von Pfeilgift genutzt. Der gefährlichste unter ihnen ist der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis), dessen Batrachotoxin schon bei geringstem Hautkontakt einen Menschen tötet. Andere Frösche müssen durch den Mund aufgespießt und über Feuer erwärmt werden, damit als Stressreaktion Gift freigesetzt wird. Das Gift der meisten Arten ruft beim Menschen höchstens Magen-Darm-Beschwerden hervor. Für die Forschung von großem Interesse ist der Dreistreifen-Baumsteiger. Sein Gift ähnelt in der Wirkung Morphinen und könnte in der Schmerzlinderung von Nutzen sein.
Auch wenn das Gift der Baumsteigerfrösche beim Menschen überwiegend zu nichts Schlimmerem als Magen-Darm-Beschwerden führt, kann man auf die jedoch auch getrost verzichten. Wie sicher ist also die Haltung der

Riesenlarve und Selbstheilungskünstler: Hier erfährst Du, wie Du den bedrohten Axolotl im Aquarium hältst.
Ein Wesen wie aus der Urzeit. Der Axolotl fasziniert viele Aquaristen. Sein außergewöhnliches Aussehen mit den zarten Armen und dem langen Ruderschwanz wird durch einen breiten Kopf, schwarze Knopfaugen und einen breiten Mund ergänzt, der stets zu lächeln scheint. Das verleiht ihm ein freundliches, fast niedliches Aussehen. Dies mag damit zusammenhängen, dass auch adulte Tiere eigentlich nur große Larven sind, denn die für Amphibien charakteristische Metamorphose findet beim Axolotl nicht statt. Er bleibt ein Leben lang im Larvenstadium.
So auffallend wie sein Körperbau ist auch seine Färbung - zumindest im Falle der Nachzuchten. In freier Natur von gräulich-schwarzer Färbung dominieren farbige Nachzuchten die Aquarien. Viele dieser Tiere sind weiß, beige oder von schönem Goldton. Selten ein auffälliger Kupferton. Die sog. Wildlinge sind hellgrau mit dunklen Punkten und roten Lamellen der Kiemenäste. Der Harlekin ist ein metallisch glänzender Albino mit andersfarbiger Gesichtsmaske. Sehr selten aber umso spezieller ist der axantische Axolotl, der farblos und durchscheinend wirkt.

Über Skorpione ist in unseren Breiten noch wenig bekannt. Doch viele Menschen schätzen sie als gefährlich und potenziell giftig ein, obwohl nur 25 der 1.500 Skorpionarten Menschen tatsächlich töten können. Diese Arten sind Skorpione der Gattungen, wie Leuturus, Tityus und Centruroides. Nicht erst seit Indiana Jones weiß man: Je kleiner ein Skorpion, desto gefährlicher ist er.
Deshalb dürfen Sie Skorpione auf keinen Fall unterschätzen. Sie stellen immer eine mögliche Gefahrenquelle für Halter und nahestehende Personen dar. Außerdem ist die Haltung der Tiere relativ herausfordernd. Aus diesem Grund sollten nur echte Experten oder Züchter, die über genügend Wissen verfügen, die Achtbeiner auch halten. Zusätzlich sind vom Aussterben bedrohte Skorpione, wie beispielsweise Kaiserskorpione, von strengen Exportkontrollen betroffen.

Die Ringelnatter ist in ganz Europa und darüber hinaus weit verbreitet. In Deutschland kann der aufmerksame Beobachter die scheue Schlange oft genug beim Spaziergang an Bächen, Seen und Teichen, aber auch in Wäldern und sogar Parkanlagen in die Vegetation flüchten sehen. Die lateinisch Natrix natrix bezeichnete Schlange mit den zwei namengebenden gelben Halbmonden am Hinterkopf ist mit ihrer dunkelgrauen bis olivgrünen Färbung weder besonders auffällig noch mit einer Länge von 60 bis 100 cm besonders groß. Auch gefährlich ist sie nicht, ihr Gift lähmt nur kleine Beutetiere und wird nicht etwa über Giftzähne, sondern stark verdünnt über den Speichel übertragen.
Warum also zieht es so viele Terraristen, die sich oft für exotische Tiere begeistern, zu einer Schlange, die sie im Garten antreffen können?

Um die Gottesanbeterin (Fangschrecke) ranken sich viele Geschichten. Vor allem für das Verspeisen ihrer Liebhaber ist das Insekt bekannt. Als Haustier ist die Exotin überraschend einfach zu halten, wenn Sie einige wichtige Dinge beachten.

Der grüne Leguan ist aufgrund seiner schönen Farbgebung ein beliebtes Tier für die Terrarienhaltung. Leider wissen viele Halter nicht, dass der kleine, leuchtend grüne Jungleguan im Laufe seines bis zu 20 Jahre langen Lebens an die 2,20 m groß werden kann. Das Tier stellt schon aufgrund seiner Größe hohe Ansprüche an das Platzangebot. Für eine artgerechte Haltung muss dazu auch sein komplexer Lebensraum möglichst naturnah auf großer Fläche nachgebildet werden. Der grüne Leguan ist daher ganz entschieden kein Tier für Anfänger und Leute, die ein pflegeleichtes Haustier suchen.


Zwerggeckos sind für ihre auffallende Farbpracht ebenso bekannt wie für ihre Kletterkünste. Auf der Jagd nach einem Insekt belohnen sie den Beobachter auch mal mit einem gewagten Sprung. Und beobachten lassen sich die flinken Kerlchen gut. Die tagaktiven Echsen stechen nicht nur durch ihre leuchtenden Farben ins Auge. Aufgrund ihrer kleinen Größe fühlen sie sich auch in relativ kleinen Terrarien wohl. So sind sie nicht nur schnell zu finden, sondern finden auch in kleinen Wohnungen ein artgerechtes Heim. Zudem stellen sie keine extremen Anforderungen an Ausstattung und Klima des Terrariums und sind daher nicht nur für Terraristik-Profis interessant.
Der Kronengecko gilt als leicht in der Haltung. Wir zeigen Dir, wie ein artgerechtes Terrarium für den prächtigen Jäger aussieht.

Jemenchamäleons erfreuen sich aufgrund ihrer intensiven Färbung und ihrer geringen Pflegeansprüche großer Beliebtheit in der Terrarienhaltung. Hier erfahren Sie, was das Jemenchamäleon auszeichnet und worauf Sie achten sollten, um herauszufinden, ob sich dieses Tier für Sie eignet.

Der grüne Baumpython gehört unter Reptilienhaltern zu einer der beliebtesten Schlangenarten, obwohl in der Fachliteratur seine Haltung oft als anspruchsvoll beschrieben wird. Das liegt sicher daran, dass er optisch zu den besonders schönen Riesenschlangen zu zählen ist. Im folgenden Beitrag finden Sie eine Einführung in die Spezies der grünen Baumpython. Es wird im Besonderen darauf eingegangen, wie groß das Terrarium sein sollte und welche Ausstattung und Bedingungen der Baumpython braucht. Einsteigern in die Schlangenhaltung wird grundsätzlich empfohlen, zu Beginn Erfahrungen mit robusten und eher unkomplizierten Schlangenarten zu sammeln, bevor ein grüner Baumpython einzieht. Dies könnte eine verwandte Pythonart, zum Beispiel der Teppichpython sein. In der Natur ist der tropische Regenwald der Lebensraum des grünen Baumpythons. Dort lebt er auf Bäumen, wo er in großen Schlingen eingerollt den Tag verbringt. Den Erdboden meidet das Tier. Er liebt also die Höhe, die Wärme und die Luftfeuchtigkeit und braucht diese für ein zufriedenes und gesundes Leben auch im Terrarium in unseren Breiten. Wenn der Halter es versteht, auf diese Bedürfnisse einzugehen, ist er nicht als besonders empfindlich zu bezeichnen.

Tokehs sind nachtaktive Geckos, deren natürliches Habitat in Asien liegt. In der Gattung der "Echten Geckos" ist der Tokeh der größte Vertreter. Trotz seiner attraktiven Ausstrahlung erfreut er sich in der Heimtierhaltung nur geringer Beliebtheit. Was diese Art auszeichnet und warum der Tokeh durchaus für die Haltung im Terrarium geeignet ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das natürliche Habitat der Taggeckos (Gattung Phelsuma) befindet sich auf Madagaskar, sowie auf den Inselgruppen des indischen Ozeans. Einige Arten erfreuen sich bei Haltern und Züchtern großer Beliebtheit und werden seit vielen Generationen erfolgreich in Menschenhand vermehrt. Dazu gehören unter anderem der Große Madagaskar Taggecko, der Goldstaub- und der Pfauenaugengecko, sowie der Querstreifen Taggecko und der Blaue Bambus Taggecko. Phelsumen unterliegen bis auf zwei Ausnahmen, dem Großen Madagaskar Taggecko und dem Goldstaubgecko in Deutschland der Meldepflicht. Ein Herkunftsnachweis wird aber auch für diese Arten benötigt.
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Der Leopardgecko ist ein sehr verbreitetes Reptil in der Terraristik. Die Gründe liegen auf der Hand, Leopardgeckos sind sehr einfach zu haltende Reptilien, welche nicht so hohe Ansprüche haben, wie bspw. Bartagamen oder Chamäleons.
Die Leopardgecko-Haltung lässt sich im Terrarium recht einfach und unkompliziert umsetzen, sowie ist der Leopardgecko vom Charakter und vom Wesen her ein sehr ruhiges Tier, sodass man mit Geduld, Fürsorge und Interesse am Tier, es sogar schaffen kann, das Leopardgeckos einem aus der Hand fressen, was man nicht bei jedem Reptil schaffen kann.

Die Vogelspinne gehört zu den ältesten und artenreichsten Tieren. Funde beweisen, dass Vogelspinnen bereits vor 350 Millionen Jahren existierten und schon damals vor allem in den tropischen und subtropischen Zonen lebten. Insgesamt gibt es 12 Familien, 146 Gattungen und aktuell 979 Arten, die fast überall auf der Erde beheimatet, vor allem aber im asiatischen Raum, in Afrika, in Australien und in den USA sowie in Europa zu finden sind.
Wie erhielt die Vogelspinne ihren Namen? Man könnte vermuten, dass sie sich hauptsächlich von Vögeln ernährt. Doch auch wenn Vögel durchaus auf dem Speiseplan der Spinnen zu finden sind, gehören auch Schlangen und Nager, Kleinechsen, Insekten und sogar Skorpione zum Nahrungsspektrum der Tiere. Vogelspinnen haben kaum natürliche Feinde, fernab des Menschen. In Kambodscha und einigen anderen Ländern steht die gebratene oder frittierte Vogelspinne als Delikatesse auf der Speisekarte der Einheimischen. In unseren Breitengraden ist das nicht der Fall. Wer sich für die achtbeinigen Tiere begeistert, schätzt ihr ruhige und genügsame Art als Haustier. In diesem Ratgeber möchten wir Ihnen einen Einblick in die Haltung, sowie in allen wichtigen Themenbereich rund um die Versorgung und die Pflege von Vogelspinnen geben.

Obwohl Sie die Boa constrictor in einem klassischen Haushalt relativ selten finden, gehört diese sogenannte Abgottschlange zu den beeindruckendsten Haustieren. Durch das folgende Tierporträt erfahren Sie unter anderem, welche Anforderungen bei der Haltung der Riesenschlange beachtenswert sind. Darüber hinaus vermittelt das Porträt Ihnen die wichtigsten Fakten zur Pflege der Abgottboa und veranschaulicht, dass diese Königsschlange im Terrarium eigentlich ein relativ unkompliziertes Haustier ist.

Der Königspython oder auch umgangssprachlich Köpy genannt, ist wohl in der Terraristik eine der meist gehaltenen Schlangenart, neben Boa Constrictor. Leider, obwohl es unzählige Mengen an Königsypthons aus Nachtzuchten gibt, besteht der Handel mit Wildfängen, dieses kann gerade bei Anfängern zu vielen Problemen führen, jedoch auch bei Erfahrenden Haltern. Daher empfehlen wir Dringlich keine Wildfänge zu erwerben.
Der Königsypython ist eine Nachtaktive bzw. Dämmerungsaktive Schlange und kommt aus dem Zentral -/ Westen Afrikas.

Chamäleons sind sensible Tiere und man sollte sich vor der Anschaffung, gut über die Haltung informieren. Lassen Sie sich von Fachpersonen beraten oder rufen Sie gerne an.
Pantherchamäleons stehen wie die meisten Chamäleonarten unter Artenschutz des Washingtoner Abkommens ll, Anhang B.
Man benötigt daher einen Herkunftsnachweis des Verkäufers und muss das Tier bei seinem zuständigen Amt für Arten- und Naturschutz melden.
Die Kornnatter (engl. Cornsnake) ist eine sogenannte Anfängerschlange, dank ihrer Friedlichkeit und Robustheit, ist diese aber nicht nur bei Anfängern, sondern auch bei erfahrenen Reptilienhaltern ein sehr beliebtes Tier. Kornnattern zeichnen sich durch ihre Vielfalt an verschiedenen Farb- und Zeichnungsvarianten aus und sind in der Terraristik ein sehr beliebtes Tier.

Die Haltung, Fütterung und Pflege der Bartagame (Pogona Vitticeps) gestaltet sich sehr einfach, da diese für die Haltung in einem Bartagame Terrarium (wir empfehlen OSB oder Kunststoffterrarium) recht unkomplizierte Tiere sind. Auch wenn die Haltung dieser Reptilienart sehr einfach erscheint, ist es trotz allem wichtig mehrere Punkte zu beachten. Es kommt nicht selten oft vor, das viele Reptilien „vor sich hinvegetieren“.
